die facebookstory geht weiter…

Mrz 04

Die Facebook-Story ist eine Fortsetzungsgeschichte auf meiner Facebookseite. Hier im Federblog sammle ich die neuen Einträge. Mehr über Hintergründe und Richtlinien erfahren Sie HIER. In diesem Post ergänze ich die Geschichte regelmäßig um die neuen Beiträge. Lesen Sie die Gedanken der Facebook-Community und wenn Sie die Inspiration packt, schreiben Sie weiter! Sie können auch hier im Post per Kommentar Ihre Zeilen hinterlassen. (Ich füge Ihren Beitrag dann auch auf der Facebook-Seite hinzu.) Viel Vergnügen!

Beitrag von dieFeder:
Es ist kalt und nass. Ich streiche durch die Stadt, langsam nimmt der Verkehr zu und die Menschen scheinen es allesamt eilig zu haben. Sie hasten über die Pflastersteine, stolpern ihren Verpflichtungen entgegen. Mich drängt nichts, nur mein Gewissen sitzt mir im Nacken. Ich sollte mich anstrengen, besser sein, schneller sein als die anderen. Ich vergrabe die innere Stimme unter anderen Gedanken. Gedanken an morgen, denn morgen wird alles anders…

Beitrag von Hotte:
Morgen kann ich endlich zur Bank gehen und mir meine neue Scheckkarte abholen. Die erste, auf der mein richtiger Name stehen wird. Wie ich diesen Tag herbeigesehnt habe!
Endlich werde ich bei alltäglichen Besorgungen nicht mehr in Erklärungsnöte kommen, ob diese Karte denn auch wirklich meine eigene ist und mit dem dgti-Ausweis hantieren müssen. Ach verdammt, wenn ich mich doch mehr bei http://atme-ev.de/ eingebracht hätte – es hätte alles so viel schneller gehen können mit der Verbesserung der rechtlichen Situation.

Beitrag von Manuela Hoffmann-Maleki
Bis dahin war ich nun in meinen Gedanken gekommen, als ich vor dem Badezimmerspiegel stand und mit dem Kamm einen Scheitel nach dem anderen zog, den Pinsel in die Farbcreme tauchte und den Haaransatz retouchierte. Alle 5 Wochen stand ich hier und dachte mir den Anfang für ein Buch aus, das ich dann nie schreiben würde, jedes Mal einen anderen.
Diese Zeit, um meine Haare wieder in einen Zustand zu versetzen, in dem ich mich auch gerne auf die Straße hinaustraute, war eigentlich die einzige Auszeit, die ich mir regelmäßig gönnte, und in der ich gedanklich meinem Leben oder dem einer in meinem Kopfe für kurze Zeit entstehenden Hauptperson eine völlig neue Richtung geben konnte. Aber heute schien mir nicht mal dies vergönnt zu sein, denn ich wurde aus meinem Kopfroman durch ein äußerst unangenehmes Geräusch herausgerissen.

Beitrag von Felipe Gonzo
Fauchen, Schreien und Quiken künden vom Todeskampf keine 2 Meter über mir. Katze und Mader spielen das Lied der Stadt. Es war das zweite Mal diese Woche und wieder würde es leider nur Verletzte und keinen endgültigen Sieger geben. Anscheinend hatte erneut einer der Nachbarn die Tür zum Dachboden nicht geschlossen und mir als einzigem Zuhörer kam die undankbare Aufgabe zu, dem Tier zu helfen, das von den Hausbewohnern mehr geliebt wurde. Noch ganz in den Bildern meines Traumes gefangen, den Alltag des Stadtlebens kalt, nass und voller Ellbogen imaginierend, blieb der Marder mein Held. Wir, die Gemeinschaft der domestizierten Hausbewohner und Haustiere waren seine Konkurrenten. Ich rette die Katze und verlasse das Haus halb gekämmt aber mit Kamm in der Tasche. Die Wahl meiner Waffe für diesen besonderen Tag amüsiert mich noch etwas während ich mein Auto wieder ein mal suchen muss.

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dieFeder

...ist professionelle Redakteurin/Texterin, schreibt seit 10 Jahren für diverse Print- und Internetmedien und kommuniziert mit Leidenschaft in Sozialen Netzwerken. Die Zusatzausbildung zur akad. Psychosozialen Gesundheitstrainerin beeinflusste ihr Schreibhandwerk nachhaltig. Daher fokussiert sie ihre Textkraft heute auf die Gesundheits- und Fitnessbranche.

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